Andrea Majdandzic


Trainingsleiterin:

Andrea Majdandzic

*1991
Hauptberuflich Rehabilitationspädagogin
Seit Januar 2014 Mitglied im Lurich
Zuvor 10 Jahre Fußball im Mädchen- und Frauenbereich bei Grün Weiß Neukölln
Aktuell aktiv im A Team von Bear City Roller Derby
Gründung des ersten deutschen Junior Derby Teams 2015
Deutscher Meister 2015
Regelmäßige Teilnahme an internationalen Turnieren
Teilnahme an D2 Playoffs in Detroit 2015
Teilnahme an Midwest BrewHaHa in Milwaukee 2016

Sportart:

Junior Derby

Wie bist Du zur Trainerin geworden?

Als ich noch Fußball gespielt habe, unterstütze ich die ganz Kleinen als Co-Trainerin und habe den Spaß an der Arbeit mit Kindern gefunden. Als ich dann zum Derby gestoßen bin, war ich sofort überzeugt davon, dass wir hier eine tolle Sportart betreiben, die super für Kinder geeignet ist und neben dem Skaten auch viel mehr vermittelt, wie z.B. soziale Kompetenzen, Teamwork sowie eine positive Selbstwirksamkeitserfahrung. Damit war klar, dass wir unbedingt das erste Junior Derby Team Deutschlands gründen müssen.

Wie kamst Du zu Deiner Sportart?

In einer Lebensphase voller Langeweile und zu viel Zeit zum Filme schauen, sah ich mir alle Drew Barrymore Filme an, die mir in die Finger kamen. Dabei blieb ich an dem Film “Roller Girl” hängen und musste direkt dieses komische “Roller Derby” googlen. Dadurch fand ich meinen Weg zum Lurich und stand 2 Monate später selbst auf Rollschuhen.

Was macht Deine Sportart Deiner Meinung nach aus?

Roller Derby ist einfach etwas ganz Besonderes. Man trainiert hart, man fällt, man steht wieder auf und am Ende jeden Trainings spürt man zunächst jeden einzelnen Muskel und fühlt sich dann unbeschreiblich gut, weil man seine Technik wieder ein wenig verbessert hat. Dazu kommt der Gemeinschaftsaspekt. Man kann sich nicht nur auf sein Team verlassen, sondern lernt tolle Menschen in der ganzen Welt kennen, die die Leidenschaft für diesen Sport teilen. Die Gegner werden auf dem Track hart angegangen und jedes Team kämpft um den Sieg und trotzdem fällt man sich vor und nach dem Spiel in die Arme, unterstützt sich gegenseitig und freut sich gemeinsam (auch wenn man selbst der Verlierer ist).

Was sind Deine Ziele als Trainerin?

Mein größtes Ziel ist es, dass die Kinder Spaß haben und die Zusammenarbeit im Team sowie Offenheit und gegenseitigen Respekt erlernen. Wenn ich sehe, wie stolz die Kinder auf ihre Fortschritte sind und wie positiv das ihr Selbstbewusstsein beeinflusst, bin ich mit meiner Arbeit zufrieden.

Auto oder Fahrrad?

Fahrrad

Kaffee oder Tee?

Viel lieber Apfelschorle

Denken oder machen?

Denken