Veränderungen der Infektionsschutzmaßnahmen ab Montag, den 27.11.2021 mit Auswirkungen auf den Sport

Liebe Engagierte des Berliner Sports,

der Berliner Senat hat die 11. Änderung der Dritten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung beschlossen. Die Änderungen treten am Samstag, den 27. November 2021 in Kraft und gelten vorerst bis zum 19. Dezember 2021.
Das Ziel der Verordnung soll weiterhin den beiden Grundgedanken der Pandemiebekämpfung gerecht werden, nämlich dem Schutz des Lebens einerseits und der Vermeidung der Überlastung des Gesundheitssystems andererseits.

Was bedeutet das für den Sport? Nachfolgend wollen wir Sie darüber informieren:

Sport in gedeckten Sportanlagen
Die Änderungen betrifft die Sportausübung in gedeckten Sportanlagen, für die ab morgen eine erweiterte 2G-Regelung gilt, sowohl für den Trainings- als auch den Wettkampfbetrieb. Die Sportausübung (nicht die reine Nutzung eines Umkleidegebäudes) in gedeckten Sportanlagen ist damit nur noch mit einem negativen Testnachweis zusätzlich zum bestehenden Impf- oder Genesenenstatus zulässig. Ausreichend ist ein POC-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist oder ein PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist oder ein dokumentierter Selbsttest unter Aufsicht einer weiteren Person (entsprechend des Formulars des Landessportbunds).
Weiterhin benötigen die ihm Rahmen des regelmäßigen Schulbesuchs getesteten unter 18-Jährigen keine zusätzlichen Tests. Die Vorlage des Schülerausweises ist als Nachweis ausreichend. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und die dies durch ärztliche Bescheinigung nachweisen können, müssen jedoch einen gültigen negativen PCR-Testnachweis führen.

Die Möglichkeit, anstelle einer zusätzlichen Testung die Abstandspflicht umzusetzen, ist ausschließlich auf gedeckten Sportanlagen möglich, in denen nur Sportarten stattfinden, bei denen die Abstände sportartspezifisch ausnahmslos mit Betreten der Umkleiden als auch bei der Sportausübung eingehalten werden können und keinerlei Mischnutzung mit anderen Sportarten stattfinden. Dies betrifft folgende Sportarten: Tennis-Einzel, Reiten, Schieß- und Bogensport.

In Abstimmung aller Berliner Sportämter zusammen mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, dem Landessportbund und dem Berliner Fußball-Verband wurde einheitlich für alle Berliner Sportanlagen geregelt, dass abseits der Sportausübung in den Betriebsräumen, die nicht der Sportausübung dienen, wie insbesondere Umkleideräume einschließlich der sanitären Anlagen, grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske besteht.


Sport im Freien
Die Sportausübung unter freiem Himmel ist von den Änderungen nicht betroffen. Allerdings gilt für das Betreten von Funktionsgebäuden (alle Innenräume einschließlich Umkleidekabinen) auf der Sportanlage die 2G-Regelung (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene) und zusätzlich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Eine zusätzliche Testpflicht besteht nicht. Die Mindestabstände sollten möglichst eingehalten werden.
Wir machen uns auch weiterhin dafür stark, dass der Spiel- und Trainingsbetrieb während der Pandemie abgesichert werden kann und möchten die gesamte Sportfamilie dazu aufrufen, die Impfangebote wahrzunehmen.
In unseren Corona-FAQ‘s halten wir Sie zu allen wesentlichen Punkten auf dem Laufenden.
Mit sportlichen Grüßen
Friedhard Teuffel 
LSB Direktor


https://lsb-berlin.net/aktuelles/coronavirus-lage/corona-faq/

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Der Sport-Club Lurich 02 e.V. ist ein traditionsreicher Kreuzberger Sportverein und seit seiner Gründung im Jahr 1902 auf dem Gebiet verschiedener schwerathletischer Sportarten aktiv. Lagen die Schwerpunkte in den Gründerjahren beim Ringen, Gewichtheben und Boxen, hat sich das Sportangebot in den letzten Jahren auf den mehr fitnessorientierten Kraftsport und (fast) alle Breiten- und Freizeitsportarten erweitert.
Unser Namenspatron ist Georg Lurich (1876 – 1920), ein seinerzeit weltberühmter Athlet aus Väike-Maarja in der Provinz West-Virumaa, Estland. Weltweit gründeten sich damals Athletenvereine und trugen seinen Namen. Auch die Gründer des Sport-Club Lurich bewunderten diesen vielseitigen Kraftsportler und wählten ihn mit seinem Einverständnis – und seiner großzügigen Goldmark-Spende – als Namensgeber.
Von den damals gegründeten Vereinen ist der Sport-Club Lurich in Berlin derjenige, der das 20. Jahrhundert, zwei Weltkriege sowie den Bau und Fall der Berliner Mauer überstand und im neuen Jahrtausend immer noch aktiv ist.