Veränderungen der Infektionsschutzmaßnahmen ab Mittwoch, den 08.12.2021 mit Auswirkungen auf den Sport

Liebe Sportfreund*innen, Liebe Vereine,
(English below)

bereits ab Mittwoch, den 08.12.2021 tritt die durch den Berliner Senat beschlossene 12. Änderung der Dritten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft und bringt die im Folgenden beschriebenen Änderungen für den Sport in Berlin mit sich.

Sport im Freien

Es gilt beim Sport im Freien die 3G-Regelung, wenn keine Mindestabstände von 1,5 Metern eingehalten werden können. Dabei gilt als Kriterium, ob die Abstände bei einer typischen sportartspezifischen Sportausübung dauerhaft eingehalten werden können. Dies ist bei im Freien betriebenen Mannschaftssportarten nicht möglich, für diese gilt also die Nachweispflicht nach 3G-Bedingungen.

Beim Betreten eines Umkleidegebäudes gilt die 2G-Regelung und eine zusätzliche Maskenpflicht. Es ist kein zusätzlicher Test notwendig, um das Gebäude zu betreten. Dies gilt sowohl für den Trainings- als auch für den Wettkampfbetrieb beim Sport im Freien.

Ausgenommen von der 2G-Regelung ist die Benutzung von Außentoiletten, die über einen direkten Zugang vom Außenbereich verfügen. Diese dürfen mit einer medizinischen Maske genutzt werden.

Der Aufenthalt im Gebäude ist auf jeden Fall so kurz wie möglich zu gestalten, Kabinenfeiern und ähnliches sind weiterhin untersagt, Mannschaftsbesprechungen sollen im Freien stattfinden.

Sport in Sporthallen, Tanz- und Fitnessstudios (gedeckte Sportanlagen)

In gedeckten Sportanlagen gilt auch weiterhin die 2G-Regelung und die Pflicht eines zusätzlichen Tests. Dies gilt sowohl für den Trainings- als auch für den Wettkampfbetrieb.

Die Regelungen gelten für alle Anwesenden, also auch für Übungsleitende, Betreuende, Sporttreibende oder Zuschauende gleichermaßen.

Neu ist die Testpflicht in gedeckten Sportanlagen auch für Berufssporttreibende, Bundes- und Landeskaderathletinnen und -athleten sowie für Teilnehmende und Übungsleitende von Reha-Sport und ärztlich verordnetem Funktionstraining (in festen Gruppen von höchstens 10 Personen zuzüglich einer übungsleitenden Person).

Erläuterung der wesentlichen Begriffe

Was bedeutet „3GRegelung“?

Alle Personen müssen einen der folgenden Nachweise vorlegen können:

  1. a)  Nachweis einer vollständigen Impfung gegen COVID-19 (seit der letzten notwendigen Impfung sind mindestens 14 Tage vergangen) oder
  2. b)  Nachweis einer Genesung von einer COVID-19-Erkrankung (mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate nach einem positiven PCR-Testergebnis) oder
  3. c)  Nachweis eines negativen Testergebnisses nach § 6 der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (POC-Test nicht älter als 24 Stunden, PCR-Test nicht älter als 48 Stunden) oder
  4. d)  Nachweis eines Selbsttests unter Aufsicht (4-Augen-Prinzip, siehe Formular des LSBs) oder
  5. e)  Vorlage eines Schüler*innenausweises zum Nachweis einer regelmäßigen Testung im Rahmen des Schulbesuchs.

Kinder unter 6 Jahren benötigen keinen Nachweis und unterliegen keiner Testpflicht.

Was bedeutet „2GRegelung“?

Personen, die unter die 2G-Regelung fallen, müssen

  1. a)  nachweislich vollständig gegen COVID-19 geimpft sein (seit der letzten notwendigen Impfung sind mindestens 14 Tage vergangen) oder
  2. b)  nachweislich von einer COVID-19-Erkrankung genesen sein (mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate nach einem positiven PCR-Testergebnis) oder
  3. c)  Personen unter 18 Jahren, die einen eigenen negativen Test nachweisen können (POC-Test nicht älter als 24 Stunden alt, PCR-Test nicht älter als 48 Stunden) oder
  4. d)  mittels einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen können, dass sie aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden UND einen eigenen negativen Test nachweisen können (PCR-Test nicht älter als 48 Stunden – ein POC-Test ist hier nicht ausreichend).

Alle Personen unter 18 Jahren, die im Rahmen des Schulbesuchs regelmäßig getestet werden, benötigen keinen zusätzlichen Test, die Vorlage des Schüler*innenausweises ist hier als Nachweis ausreichend.

Kinder bis 6 Jahre sind von jeglicher Nachweispflicht ausgenommen.

Welche Ausnahmen von der „2GRegelung“ gibt es?

Ausgenommen von der 2G-Regelung sind

  1. a)  ärztlich verordneter Rehabilitationssport oder ärztlich verordnetes Funktionstraining in Gruppen bis höchstens 10 Personen zuzüglich einer übungsleitenden Person (hier wird von Teilnehmenden und Übungsleitenden nur ein Test benötigt, POC-Test nicht älter als 24 Stunden, PCR-Test nicht älter als 48 Stunden),
  2. b)  Bundes- und Landeskadersporttreibende (diese benötigen nur einen Test, POC-Test nicht älter als 24 Stunden, PCR-Test nicht älter als 48 Stunden),
  3. c)  Sporttreibende im Bereich der beruflichen Bildung (diese müssen eine Impfung oder eine Genesung oder einen Test nachweisen, das entspricht also 3G-Bedingungen).

Was bedeutet „2GPlus“?

Die sogenannte „2G-Plus“ umfasst alle Kriterien der 2G-Regelung mit mindestens einer zusätzlichen Maßnahme. Dies kann ein zusätzlicher Test sein, dies kann aber auch eine Abstands- oder Maskenpflicht bedeuten. Auch eine Kombination mehrerer dieser Maßnahmen sind möglich.

Welche zusätzlichen Bedingungen gelten in gedeckten Sportanlagen?
Für die Sportausübung in gedeckten Sportanlagen gilt die Pflicht zur Vorlage eines zusätzlichen negativen Tests, auch bei bestehendem Impf- oder Genesenenstatus. Hierfür genügt ein POC-Test, der nicht älter als 24 Stunden alt ist, oder ein PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder ein dokumentierter Selbsttest unter Aufsicht einer weiteren Person (entsprechend des beigefügten Formulars des Landessportbunds -> S. Mail vom 27.11.2021).
Diese Regelung gilt für alle anwesenden Personen, also auch für Übungsleitende und Zuschauende.

Die im Rahmen des regelmäßigen Schulbesuchs getesteten unter 18-jährigen benötigen keinen zusätzlichen Test.

Außerdem besteht die Pflicht zum Tragen einer Maske, die nur während der Sportausübung oder zum Duschen abgenommen werden darf.

Auf dem Testprotokoll steht „Für Übungsleitende“ – wer darf sich damit denn testen?

Da der Veranstalter – sprich: die Übungsleitenden – die Pflicht haben, das Vorliegen der benötigten Nachweise zu dokumentieren, wird das Testprotokoll über die Schnelltests im 4-Augen-Prinzip für die Übungsleitenden ausgefüllt. Die Bezeichnung ist also ein wenig verwirrend, auch die zusätzlichen Tests der Sporttreibenden können damit (für die Übungsleitenden) dokumentiert werden, auch wenn die Übungsleitenden selbst nicht die Personen sind, die den Test beaufsichtigen.

Wie lange müssen die Nachweise und Testergebnisse aufbewahrt werden?

Nach §4 Absatz 2 der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung muss eine Anwesenheitsdokumentation 2 Wochen lang aufbewahrt werden. So lange müssen auch die Nachweise und Testergebnisse nachweisbar aufbewahrt werden.

Was ist mit den Übungsleitenden, die keine 2G-Bedingungen erfüllen?

Die Verordnung sieht eine Möglichkeit für Personal vor, durch einen Test (POC-Test nicht älter als 24 Stunden, PCR-Test nicht älter als 48 Stunden – ein Selbsttest unter Aufsicht ist hier nicht ausreichend!) als Übungsleiter trotz 2G-Bedingungen aufzutreten.

Eine aktive Teilnahme an der Sportausübung (zum Beispiel im Falle eines sogenannten „Spieler*innentrainers“) ist für diese Personen nicht erlaubt.
Diese Möglichkeit steht ausschließlich Übungsleitenden und Schiedsrichter*innen zur Verfügung.

In der Verordnung steht, dass anstelle eines zusätzlichen Tests auch die Einhaltung eines Mindestabstands möglich ist, stimmt das?
Die Möglichkeit, anstelle einer zusätzlichen Testung die Abstandspflicht umzusetzen, existiert ausschließlich in gedeckten Sportanlagen

–  in denen nur Sportarten stattfinden, bei denen die Mindestabstände von 1,5 Metern sportartspezifisch ausnahmslos (sowohl beim Umkleiden als auch bei der Sportausübung) eingehalten werden (dies sind Tennis-Einzel, Reiten, Schieß- und Bogensport, Schwimmen) und

–  auf denen keinerlei Mischnutzung mit anderen Sportarten stattfindet. Laut § 33 der Verordnung sind Wettkämpfe in gedeckten Sportanlagen unter 3G möglich – stimmt das?
Nein. Die Regelung ermöglicht zwar eine sportliche 3G-Bedingung, verweist aber auch darauf, dass die Paragrafen 30 bis 32 gelten – und in diesen ist für die gedeckten Sportanlagen die 2G-Bedingung definiert. Auch für Zuschauende gilt die 2G-Regelung, da ab 20 Personen in gedeckten Räumen die 2G-Regelung zwingend gilt.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

M. Schulte


https://lsb-berlin.net/aktuelles/coronavirus-lage/corona-faq/


Changes in infection control measures as of Wednesday, 08.12.2021 with impact on sports

Dear sports friends, dear clubs,

as early as Wednesday, 08.12.2021, the 12th amendment to the Third Infection Protection Measures Ordinance passed by the Berlin Senate will come into force, bringing with it the changes described below for sports in Berlin.

Outdoor sports
The 3G regulation applies to outdoor sports if a minimum distance of 1.5 meters cannot be maintained. The criterion here is whether the distances can be permanently maintained during a typical sport-specific exercise. This is not possible in the case of team sports played outdoors, so the obligation to provide evidence in accordance with 3G conditions applies to these.
When entering a locker room building, the 2G regulation and an additional mask requirement apply. No additional test is required to enter the building. This applies to both training and competitive outdoor sports.
The use of outdoor restrooms that have direct access from the outdoor area is exempt from the 2G rule. These may be used with a medical mask.
In any case, time spent indoors is to be kept as short as possible; booth parties and the like are still prohibited; team meetings are to be held outdoors.

Sports in sports halls, dance and fitness studios (covered sports facilities)
In covered sports facilities, the 2G rule and the obligation of an additional test continue to apply. This applies to both training and competition activities.

The regulations apply to all persons present, i.e. also to trainers, supervisors, athletes or spectators.
New is the obligation to test in covered sports facilities also for professional sportsmen and women, federal and state squad athletes as well as for participants and trainers of rehabilitation sports and medically prescribed functional training (in fixed groups of no more than 10 persons plus one trainer).

Explanation of the essential terms
What does „3G regulation“ mean?

All persons must be able to provide one of the following proofs:
(a) proof of complete vaccination against COVID-19 (at least 14 days have passed since the last
required vaccination); or
(b) Evidence of recovery from COVID-19 disease (at least 28
days and not more than 6 months after a positive PCR test result); or
c) Proof of a negative test result according to § 6 of the
Infection Control Measures Ordinance (POC test not older than 24 hours,
PCR test not older than 48 hours) or
d) Proof of a self-test under supervision (4-eyes principle, see form of the
LSB) or
e) Presentation of a pupil’s identity card as proof of regular
testing as part of school attendance.

Children under 6 years of age do not require proof and are not subject to mandatory testing.
What does „2G regulation“ mean?

Individuals who are covered by the 2G rule must

a) have a record of full vaccination against COVID-19 (at least 14 days have passed since the last
required vaccination at least 14 days have passed); or
(b) Be demonstrably recovered from COVID-19 disease (at least 28
days and not more than 6 months after a positive PCR test result); or
(c) persons under 18 years of age who can provide evidence of their own negative test
(POC test not older than 24 hours, PCR test not older than 48 hours) or
hours old) or
d) can prove by means of a medical certificate that they are not vaccinated for
medical reasons AND can prove their own negative test (PCR test not older than 48 hours – a POC test is not sufficient here).
All persons under 18 years of age who are regularly tested as part of their school attendance do not need an additional test, the presentation of the student*s ID card is sufficient as proof here.
Children up to 6 years of age are exempt from any verification requirement.

What are the exceptions to the „2G rule“?
The following are exempt from the 2G rule

a) medically prescribed rehabilitation sports or medically prescribed
Functional training in groups up to a maximum of 10 persons plus an exercise leader (here only one test is required from participants and exercise leaders, POC test not older than 24 hours, PCR test not older than 48 hours),
b) Federal and state squad athletes (they only need one test, POC test not older than 24 hours, PCR test not older than 48 hours),
c) professional athletes (they need to prove vaccination or recovery or test, so this corresponds to 3G conditions).
What does „2G-Plus“ mean?
The so-called „2G-Plus“ includes all the criteria of the 2G scheme with at least one additional measure. This can be an additional test, but this can also mean a distance or mask requirement. A combination of several of these measures is also possible.

What additional conditions apply in covered sports facilities?
For the practice of sports in covered sports facilities, the obligation to present an additional negative test applies, even with existing vaccination or convalescent status. A POC test that is not older than 24 hours or a PCR test that is not older than 48 hours or a documented self-test under the supervision of another person is sufficient for this purpose (in accordance with the attached form of the State Sports Association -> S. Mail dated 27.11.2021).
This regulation applies to all persons in attendance, including exercise instructors and spectators.
Those under 18 years of age tested as part of regular school attendance do not need an additional test.
There is also a requirement to wear a mask, which may only be removed during exercise or for showering.
On the test protocol it says „For exercise instructors“ – who is allowed to test themselves with this?
Since the organizer – i.e. the exercise leaders – have the obligation to document the presence of the required evidence, the test protocol for the rapid tests is filled out in a 4-eyes principle for the exercise leaders. So the name is a bit confusing, also the additional tests of the sportsmen can be documented with it (for the exercise leaders), even if the exercise leaders themselves are not the persons supervising the test.
How long must the evidence and test results be kept?
According to §4 paragraph 2 of the Infection Protection Measures Ordinance, attendance documentation must be kept for 2 weeks. This is also how long the evidence and test results must be kept in a verifiable manner.

What about exercise instructors who do not meet 2G conditions?
The regulation provides a possibility for personnel to appear as exercise leaders despite 2G conditions by means of a test (POC test not older than 24 hours, PCR test not older than 48 hours – a self-test under supervision is not sufficient here!).

Active participation in sports (for example in the case of a so-called „player trainer“) is not permitted for these persons.
This possibility is only available to trainers and referees.
The regulation states that instead of an additional test, it is also possible to comply with a minimum distance, is this true?
The possibility to implement the distance requirement instead of an additional test exists exclusively in covered sports facilities

  • in which only sports take place in which the minimum distance of 1.5 meters is observed without exception (both during changing and during sports practice) for specific sports (these are tennis singles, horseback riding, shooting and archery, swimming) and
  • on which no mixed use with other sports takes place.
    According to § 33 of the regulation, competitions in covered sports facilities are possible under 3G – is this true?
    No. The regulation does allow for a 3G sporting condition, but it also refers to the fact that sections 30 to 32 apply – and these define the 2G condition for covered sports facilities.
    The 2G regulation also applies to spectators, as the 2G regulation is mandatory for 20 persons or more in covered areas.

    Yours sincerely,
    M. Schulte

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Der Sport-Club Lurich 02 e.V. ist ein traditionsreicher Kreuzberger Sportverein und seit seiner Gründung im Jahr 1902 auf dem Gebiet verschiedener schwerathletischer Sportarten aktiv. Lagen die Schwerpunkte in den Gründerjahren beim Ringen, Gewichtheben und Boxen, hat sich das Sportangebot in den letzten Jahren auf den mehr fitnessorientierten Kraftsport und (fast) alle Breiten- und Freizeitsportarten erweitert.
Unser Namenspatron ist Georg Lurich (1876 – 1920), ein seinerzeit weltberühmter Athlet aus Väike-Maarja in der Provinz West-Virumaa, Estland. Weltweit gründeten sich damals Athletenvereine und trugen seinen Namen. Auch die Gründer des Sport-Club Lurich bewunderten diesen vielseitigen Kraftsportler und wählten ihn mit seinem Einverständnis – und seiner großzügigen Goldmark-Spende – als Namensgeber.
Von den damals gegründeten Vereinen ist der Sport-Club Lurich in Berlin derjenige, der das 20. Jahrhundert, zwei Weltkriege sowie den Bau und Fall der Berliner Mauer überstand und im neuen Jahrtausend immer noch aktiv ist.